1. Mannschaft
Agon - 1.FC Monheim
11.12. um 14.15 Uhr


2. Mannschaft

Agon - ASV Tiefenbr. II
11.12. um 12.00 Uhr

Über die Abteilung:

Die DJK Agon 08 wurde im Jahr 1908 gegründet. Ihre Entstehung beruht auf der Gründung des Verbands der katholischen Jüngling Vereine. Damals erkannte man den Wandel und das Interesse am Sport. So wurden unter der Regie der katholischen Kirche Turnabteilungen gegründet. Die Abkürzung DJK steht für Deutsche Jugendkraft. Das Wort Agon kommt aus dem griechischen und bedeutet Wettkampf. Das Vereinswappen
stellt eine symbolisierte Sportfigur mit seitlich hochgesteckten Armen dar. Es wurde in den Vereinsfarben unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg kreiert und unverändert bis heute beibehalten.

 

Als erstes entstanden damals die Turner und Wandergruppen. Dem folgten ein Tambour-Korps und eine Schülerabteilung. In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren besonders die Sparten Leichtathletik, Turnen und Ballspiele beliebt. Im Fußball zeigte sich der Verein richtungsweisend. Am 16.09.1920 wurde der Reichsverband Deutsche Jugendkraft gegründet. Die DJK Agon 08 war damals führend in der Arbeit
des DJK-Verbandes.

 

Als Teil des Verbandes gelang es Agon im Jahr 1924 die Westdeutsche Meisterschaft der DJK zu gewinnen. Im Jahre 1934 folgte dann durch die Nationalsozialisten das "aus" für die Vereine und den Verband, die fortan
verboten waren. Nach dem zweiten Weltkrieg bauten der 1. Vorsitzende Karl Gockel und seine Mitstreiter Fritz Steinle und Peter Jones, den Verein wieder auf. Am 05.07.1947 wurde der Nachfolger des ersten Sportvereins
ins leben gerufen. 1950 folgte dann eine Neuauflage der Fußballabteilung.

Die 1950er Jahre waren nicht die schönste Zeit für die Fußballabteilung, viel zu oft verloren die Kicker aus Mörsenbroich ihre Spiele. Erst in den 60er Jahren wurde es dann besser. Im Jubiläumsjahr 1968 gelang es der
DJK Agon 08 mit 36 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen, wieder in die 1. Kreisklasse aufzusteigen. Auch die Jugend hatte damals noch so ihre Probleme, erst in den 1970er Jahren gelang es diese nach vorne zu bringen.

 

Die 1970er waren die Zeiten des Umbruchs und der Erfahrungen. Im Jahre 1971 gelang es dem Verein erste Baumaßnahmen umzusetzen. So wurde auf dem damaligen Hauptplatz eine Flutlichtanlage gebaut. Nach
Verhandlungen mit der Sportverwaltung gelang es einen zweiten Fußballplatz zu bekommen. Dieser wurde damals für 500.000 DM gebaut und im Jahre 1976 vollendet. Zwischenzeitig fusionierte Agon 08 mit
dem Mörsenbroicher SV 1918. Die Fusion sollte einen großen Mörsenbroicher Verein hervorbringen der über 1.000 Mitglieder zählen sollte.

 

Nur ein Jahr zuvor gab es ein Spiel der besonderen Art bei Agon 08. 1975 spielten die Agoner gegen die Nationalmannschaft von Äthiopien. Der Kontakt kam damals durch den Basketballtrainer Klaus Greulich zustande.
Der Trainer der Nationalmannschaft, Peter Schnittger, war ein ehemaliger Studiumskollege. Die Agoner kämpften wacker und verloren das Spiel erst in der 2. Halbzeit. Bis zur Pause stand es 0:0, als Agon dann in der zweiten Halbzeit mehr riskierte, wurde die Mannschaft durch drei Gegentreffer bestraft, so dass es am Ende 0:3 stand.

 

1977 stieg die DJK Agon 08 in die Bezirksklasse auf. Diese konnte der Verein bis zum Abstieg im Jahre 1981 halten. 1982 erfolgte die zweite Umbauphase. Die Tennisplätze, der Kunstrasenplatz, die Leichtathletikanlage sowie das Vereinsheim wurden durch den Sportbetrieb an den Verein übergeben (Wert damals rund
2.000.000 DM). Unter der Regie von Trainer Peter Quast gelang der Wiederaufstieg nach zwei Jahren in der 1. Kreisklasse (1983). Im Jahre 1987 kam der erneute Abstieg aus der Bezirksklasse.

 

Die 1990er Jahre gehörten besonders der Jugendabteilung. So gelang der D1 im Jahre 1996 der Aufstieg in die Sonderliga. Dieser Schwung wiederholte sich im Jahr 2000 mit der A-Jugend. Die Senioren stiegen weiter ab. In der Saison 2002/03 spielte die 1. Mannschaft nur noch in der Kreisliga C.

 

In der Saison 2009/10 gelang es der DJK Agon 08 wieder in die Bezirksliga aufzusteigen. Darüber hinaus wurde Mark Drinkuth, Spieler der 1. Mannschaft, zum Nationalspieler für die Philippinen berufen.